– Sanadorsum könnte Ihm helfen – aber er weiss es nicht!

Der FC Basel muss vorderhand auf Marco Streller verzichten. Der Captain leidet an einer Diskushernie im Lendenwirbelbereich.

Die Schmerzen im Bein von Marco Streller, die er seit dem Spiel in der Champions League gegen Liverpool verspürt, haben sich als schwerwiegend herausgestellt. Laut letzter Diagnose handelt es sich um eine Diskushernie im Lendenwirbelbereich.

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Streller geht nicht zu West Ham
Der FCB-Captain trainierte die letzte Woche in Basel, währen die Mannschaft in Sofia sein Gruppenspiel in der Champions League gegen Ludogorez Rasgard (0:1) ausgetragen hat. In der Nacht auf Freitag verspürte der Stürmer (5 Saisontore) heftige Schmerzen und liess sich noch einmal genauer untersuchen und erhielt den Befund, dass er unter einem Bandscheibenvorfall leidet.
Streller fällt vorderhand aus – Dauer ungewiss 
Die Bandscheiben (Discus intervertebralis) liegen zwischen den Wirbelknochen in der Wirbelsäule. Diese bestehen aus einem Ring aus Bindegewebe (Anulus fibrosus) und einem weichen gallertartigen Kern (Nucleus pulposus), der für die Beweglichkeit der Wirbelsäule verantwortlich ist und gleichzeitig als Stossdämpfer wirkt.
Beim Bandscheibenvorfall (Diskushernie) verrutscht der Kern und durchbricht den schützenden Bindegewebsring. Dabei tritt Gallertmasse aus und drückt gegen das Rückenmark der die Nervenwurzeln. Die Schmerzen bei Streller strahlten ins Bein aus, deshalb konnte die Entzündung auch nicht eindeutig lokalisiert werden.
Glück im Unglück: Weil beim FCB-Captain keine neurologischen Komplikationen auszumachen sind, ist eine Operation nicht nötig. Streller sollte sich eine Dorn-Therapie von Sanadorsum unterziehen lassen. Wie lange er dem FCB fehlen wird, ist noch ungewiss.